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Beschreibung

Bob oder Coaster? Zwei Wege den Berg hinunter
Mitten im Bayerischen Wald warten gleich zwei Sommerrodelbahnen darauf, befahren zu werden. Beide liegen im Freizeitland St. Englmar und schicken Rodelfans auf je 1.000 Meter Streckenlänge bergab: der Bayerwald-Bob als klassische Sommerrodelbahn in der Edelstahlwanne, der Bayerwald-Coaster als schienengeführte Bahn, die auch bei Regen läuft. Welche die richtige ist, entscheidet am Ende der eigene Mut zur Kurve.
Bayerwald-Bob – Der Klassiker mit Doppel-S-Kurven
Der Bayerwald-Bob ist die ältere der beiden Bahnen und seit 1998 in Betrieb. Nach oben geht es bequem mit dem Lift, bergab dann mit Schwung: Kurven, Jumps sowie rasante Doppel-S- und Steilkurven sorgen für ordentlich Tempo.
In der Spitze sind bis zu 40 km/h drin, bei 60 Metern Höhenunterschied auf der von Wiegand gebauten Strecke. Als klassische Wannenbahn fährt der Bob bei trockenem Wetter. Kinder ab 3 Jahren dürfen mitfahren, unter 8 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen; pro Schlitten sind maximal 170 Kilogramm zugelassen. Ein Fotopoint hält den Moment fest.
Bayerwald-Coaster – 360-Grad-Kreisel bei jedem Wetter
Der Bayerwald-Coaster kam 2008 dazu und legt beim Nervenkitzel noch eine Schippe drauf. Highlight der ebenfalls 1.000 Meter langen Abfahrt ist der 360-Grad-Steilwandkreisel in sechs Metern Höhe – dazu kommen Steilkurven und jede Menge Jumps.
Sein großer Vorteil: Er läuft wetterunabhängig. Dank Allwetter-Schienensystem und Regenabdeckung ist der Coaster bei Sonne wie bei Regen befahrbar, anders als die klassische Wannenbahn des Bobs. Auch hier liegen Höchsttempo bei rund 40 km/h und der Höhenunterschied bei 60 Metern. Die Alters- und Gewichtsregeln entsprechen denen des Bayerwald-Bobs (ab 3 Jahren, unter 8 nur mit Begleitung, max. 170 kg pro Schlitten).
Entstehung und Geschichte
Den Anfang machte 1998 der Bayerwald-Bob, gebaut vom Hersteller Wiegand – die klassische Wannenbahn war die erste Rodelstrecke am Hang. Zehn Jahre später, 2008, folgte mit dem Bayerwald-Coaster eine zweite Bahn aus demselben Haus, diesmal schienengeführt und damit auch bei Regen befahrbar.
Aus der reinen Rodelbahn ist im Lauf der Jahre ein weitläufiges Freizeitland geworden: Heute reihen sich zahlreiche Attraktionen aneinander, der Eintritt ist frei, bezahlt wird nur, was tatsächlich genutzt wird. Und das Gelände wächst weiter – aktuell entsteht mit „Sepps zünftigem Bauernhof" ein neuer Themenbereich.
Anfahrt

Beide Bahnen findest du im Freizeitland St. Englmar in der Adresse Grün 30, 94379 Sankt Englmar, eingebettet in den Bayerischen Wald südöstlich von Regensburg.
Mit dem Auto erreichst du den Ort über die A3 (Ausfahrt Richtung Bayerischer Wald) und anschließend die Landstraßen ins Bergland rund um Sankt Englmar; Parkmöglichkeiten sind vor Ort vorhanden.
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nutzt am besten die Bahnverbindung bis Bogen oder Straubing und von dort die regionalen Busse hinauf nach St. Englmar.

















